Konferenz

Geschlechter- und Gendergerechtigkeit im Theater

BURNING ISSUES

© Manuel Vason

Die Konferenzreihe BURNING ISSUES setzt sich für gerechtere und vielfältigere Strukturen in der Theaterlandschaft ein.

BURNING ISSUES ist Netzwerk- und Austauschplattform: Die dreitägige Veranstaltung bringt Künstler*innen aller Sparten mit Kultur- und Medienschaffenden sowie Studierenden zusammen, um über Themen wie Gleichstellung, Diversität und Inklusion im Dialog der Generationen zu diskutieren. In Panels, Workshops, Keynotes, Performances und künstlerischen Interventionen werden geschlechterspezifische Hierarchien auf und hinter der Bühne durchleuchtet und die Sensibilität für Gleichstellung gesteigert.

Wichtiges Element der Veranstaltung ist der Markt der Möglichkeiten: Hier stellen Initiativen und Verbände ihre Arbeit vor, mit der sie sich für den Strukturwandel in der Kultur- und Theaterlandschaft stark machen. Es gilt, mit gebündelten Kräften konkrete Veränderung zu bewirken.

2019 fand die bundesweite Konferenz im Rahmen des Berliner Theatertreffens statt, 2020 folgte die Kooperation mit Kampnagel in Hamburg. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr digital

ausgetragen wurde, kehrt sie 2022 zum Theatertreffen zurück. Dabei öffnet die aktuelle Ausgabe den inhaltlichen Schwerpunkt von der Gleichstellung hin zu einer globaler gefassten Gerechtigkeit und fragt, welche nachhaltigen Veränderungen ein gerechtes Theater auf und hinter der Bühne ermöglichen.

Deutschland liegt in puncto Geschlechtergleichheit nach wie vor weit zurück. Weil die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag in der Debatte um Gendergerechtigkeit in der Theaterlandschaft leistet und für Kultur- und Medienschaffende zu einem richtungsweisenden Kompass geworden ist, fördern wir BURNING ISSUES.

Förderzeitraum2020-2022
VeranstaltungsortKampnagel (2020), digital (2021), Berliner Theatertreffen (2022)
Fördersumme18.665 Euro
Webseitewww.burning-issues.de