Stadtentwicklung, Architektur

Ein Offshore-Campus für Städte in Transformation

Floating University Berlin

© Daniel Seiffert

Ein Labor für urbane Experimente: Die Floating University Berlin betrachtet die Stadt im Wandel und nimmt Routinen im städtischen Alltag unter die Lupe.

Weltweit befinden sich Städte im Umbruch; Metropolen setzen sich mit ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Parametern auseinander, entwerfen neue Konzepte, um bestehende Grenzen zu überwinden oder auszuweiten. Die Floating University Berlin (FUB) reagiert auf diese Entwicklungen und schafft 2018 einen Campus auf Zeit inmitten eines riesigen, alten Betonbeckens für Regenwasser am Rande des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Die Institution versteht sich als internationaler Ort des Austauschs über Strategien und Taktiken von Raumproduktion, als Einrichtung des voneinander Lernens und als Labor für urbane Experimente. Schwerpunkte sind transdisziplinäre Programme, vor allem auch Disziplinen, die untereinander traditionell wenig Kontakt haben: so zum Beispiel Stadtentwicklung und Tanz, Wasserwirtschaft und bildende Kunst, Architektur und Abfallmanagement oder islamische Theologie und Urban Design. Gesucht

wird nach neuen Formen städtischen Handelns, nach kooperativen Entwicklungen und Umsetzungen. Gleichzeitig leitet die FUB eine Testanlage zur ökologischen Regenwasseraufbereitung und leistet damit aktiv einen ökologischen Beitrag.
In Zeiten rasanter wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und klimatischer Veränderungen steht die Stadtentwicklung gegenwärtig vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Die FUB eröffnet mit ihrem fächerübergreifenden Diskurs neue Perspektiven, schafft Vernetzung und Interaktion – nicht nur innerhalb der Lehrenden und Studierenden, sondern auch bewusst mit den Bewohner*innen und interessierten Besucher*innen. Diesen Ansatz unterstützen wir.

LehraufnahmeMai 2018
Fördersumme10.000 Euro
VeranstaltungsortTempelhof, Berlin
Webseitefloatinguniversity.org