FRAMING the REPERTOIRE

Neue Perspektiven auf das Opernrepertoire der Staatsoper Hamburg

© Manuel Braun / Staatsoper Hamburg

FRAMING the REPERTOIRE lädt das Publikum der Staatsoper Hamburg ein, bestehende Inszenierungen aus heutiger Perspektive neu zu betrachten. Die Programmlinie versteht das Opernrepertoire als lebendigen Erfahrungs- und Reflexionsraum, in dem historische, ästhetische und gesellschaftliche Perspektiven aufeinandertreffen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Inszenierungen, die teilweise vor vielen Jahren entstanden sind, heute gelesen und kontextualisiert werden können. Repertoireproduktionen werden dabei als Kunstformen eigenen Rechts begriffen, deren Bedeutung sich mit den Erfahrungen und Fragestellungen jeder Gegenwart verändert. So lassen sich sowohl die historischen Dimensionen einer Produktion als auch ihre Wirkung auf ein heutiges Publikum neu erschließen.

Rund um ausgewählte Wiederaufnahmen entfaltet FRAMING the REPERTOIRE ein vielfältiges Begleitprogramm. Gespräche, Vorträge und künstlerische Interventionen eröffnen neue Perspektiven auf Werk, Regie und Aufführungsgeschichte.

Studentische Framing Guides begleiten die Vorstellungen und kommen mit dem Publikum über unterschiedliche Lesarten der Produktionen ins Gespräch. Ergänzt wird das Programm durch neu gestaltete Programmhefte sowie die Framing Hall, einen Ort zum Lesen, Zuhören und Diskutieren.

FRAMING the REPERTOIRE versteht das Publikum als aktiven Teil der künstlerischen Auseinandersetzung. Bestehende Inszenierungen werden nicht nur bewahrt, sondern in ihren historischen Zusammenhängen sichtbar gemacht und aus heutiger Perspektive weitergedacht. Indem die Programmlinie Vermittlung, Kontextualisierung und Beteiligung miteinander verbindet, zeigt sie, wie sich Opernrepertoire kontinuierlich neu erschließen lässt und klassisches Musiktheater durch neue Formen der Rezeption lebendig bleibt.

Förderzeitraum2025-2027
VeranstaltungsortStaatsoper Hamburg
Fördersumme30.000 Euro
Webseitewww.die-hamburgische-staatsoper.de