Musiktheater

Förderung herausragender Inszenierungen seit 2013

Ruhrtriennale – Festival der Künste

© Wonge Bergmann

Experimentelle Uraufführungen vor eindrucksvoller Kulisse – die Ruhrtriennale ist ein Ausnahmefestival der zeitgenössischen Künste.

Die Ruhrtriennale ist das internationale Festival für zeitgenössische Kunst in der Metropole Ruhr. Jedes Jahr lädt das Festival herausragende Künstler*innen ein, die einmalige Industriearchitektur des Ruhrgebiets zu bespielen. Hallen, Kokereien, Maschinenhäuser, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich in beeindruckende Aufführungsorte für Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und Bildende Kunst. Im Zentrum des Programms stehen spartenübergreifende Uraufführungen und Neuinszenierungen, die die Besonderheiten der jeweiligen Spielstätte aufgreifen. Zudem wird die Programmausrichtung maßgeblich von der Intendanz bestimmt, die alle drei Jahre neu berufen wird. Seit 2018 leitet Stefanie Carp das Festival.
Wir unterstützen seit 2013 regelmäßig eine Neuproduktion im Rahmen der Ruhrtriennale. Das Festival nimmt eine einzigartige Stellung in der Kulturlandschaft Deutschlands ein – und das nicht nur aufgrund der Symbiose aus Kunst und Industriekultur. Die Ruhrtriennale schafft es, die herausragendsten Positionen der Gegenwartskunst mit den lokalen Begebenheiten eines ehemaligen Industriestandorts in Bezug zu setzen.

Das Programm zeichnet sich gleichermaßen durch einen hohen künstlerischen Anspruch wie eine unbedingte Offenheit für kreative Experimente aus. Dabei lösen viele der Produktionen die Grenzen zwischen den Genres konsequent auf, sind ebenso Konzert, Choreographie, Performance oder Installation. Die Ruhrtriennale entspricht damit in bestem Sinne unserem Motto im künstlerischen Bereich „Außergewöhnliches ermöglichen“.

Aufführungen
  • Harry Partch: „Delusion of the Fury“, Regie: Heiner Goebbels: 2013
  • Louis Andriessen: „De Materie“, Regie: Heiner Goebbels: 2014
  • Luigi Nono: „Prometeo“, Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher, Matilda Hofman: 2015
  • „Die Fremden“ nach einem Roman von Kamel Daoud, Regie: Johann Simons: 2016
  • Hans Werner Henze: „Das Floß der Medusa“, Regie: Kornél Mundruczó: 2018
Fördersumme 130.000 Euro
Webseite ruhrtriennale.de