Unser Netzwerk
Seit März 2023 hat re:balance 30 Künstler*innen für die nächsten Karriereschritte gestärkt. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die Tandems der ersten und zweiten Runde.
Klicken Sie auf die jeweiligen Namen, um mehr über die künstlerische Arbeit der Mentees zu erfahren. Die Mentor*innen verraten in starken Statements, was sie motiviert, ein Teil von re:balance zu sein.


Prof. Tulga Beyerle
Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg, Design-Expertin
„In meiner Karriere waren es Austausch und Vertrauen, die mir auf meinem Weg geholfen haben. Wenn ich als Mentorin jüngere Kulturschaffende auf ihrem Weg unterstützen und dabei selbst von ihnen lernen kann, würde mich das sehr freuen. Es braucht Solidarität und Netzwerke, um mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen.“

Sarah Wenzinger
Activist Researcher
„In meiner Praxis des activist research erforsche ich künstlerische Strategien der machtkritischen Dekonstruktion gegenwärtiger und zukünftiger Handlungsfelder im Kontext von (urbanem) Raum, Klimakrise und Technologie. Mich interessiert die Entwicklung und Erprobung von Open-Source-Werkzeugen der kollaborativen Kreativität, die zur Auseinandersetzung mit dem situierten Wissen der Gegenwart und neuen Narrativen gerechterer Zukunft einladen. Aus einer queeren, intersektional-feministischen und machtkritischen Perspektive ist mir die solidarische Zusammenarbeit mit gesellschaftlich unterdrückten Perspektiven wie Kindern, Jugendlichen und marginalisierten Stimmen besonders wichtig. Ich arbeite generell forschungsbasiert, prozessorientiert und multidisziplinär. Dabei bilden räumliche Praxis, Assignments und Verwebungen zwischen radikaler Bildung und bildender Kunst die Knotenpunkte meiner Arbeit.“


Daniela Dröscher
Schriftstellerin
„Ich liebe den wertschätzenden Austausch zwischen den Generationen. Ich versuche dabei die Mentorin zu sein, die ich mir selbst gewünscht hätte.“

Julia Bernhard
Comiczeichnerin und Illustratorin
„In meiner Arbeit als Comiczeichnerin beschäftige ich mich mit den alltäglichen und strukturellen Zumutungen des Lebens, den eigenen Unzulänglichkeiten und dem Scheitern in allen seinen Facetten. Dabei bediene ich mich sowohl fiktionalen, als auch dokumentarischen Erzählformen.“


Heinrich Horwitz
Regisseur*in, Choreograf*in, Schauspieler*in
„Wir müssen wieder lernen, solidarische Utopien zu denken, uns darin einander zuwenden, zuhören und wirklich begegnen. In Gemeinschaften können wir aus unserer Marginaliserung eine multiperspektivische Kraft entwickeln. Ich glaube an das Potential des Dialogs, des gemeinschaftlichen Lernens und der solidarischen Hinwendung und sehe in dem re:balance Mentorat eine Möglichkeit, dem vertieft nachkommen zu können.“

Cy Linke
Autor*in, Regisseur*in, Performer*in, Bodyworker*in
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Essstörungen* als Produkte von und Proteste gegen binäre Strukturen und mit Strategien, Queer- und Trans*feindlichkeiten zu begegnen. (Wie) hängen queer- und trans*feindliche Positionen mit konservativen, rechten Positionen zusammen? Meine bisherigen Arbeiten sind autofiktional, recherchebasiert und ein kontinuierliches Umschreiben von Geschichte(n). Im Moment frage ich mich, wie ich in meiner Praxis verstärkt (brave) Schutz- und Visionsräume schaffen kann und bei all den Angeboten gegen etwas zu sein, für etwas sein kann – und zwar für pleasure & care?“


Demian Kappenstein
Jazz- und Popmusiker (Schlagzeug, Komposition)
„Was spricht dagegen, sich für gleiche Bedingungen und Vorraussetzungen der Geschlechter einzusetzen? Nichts. re:balance hilft dabei!“

Theresa Schauer
Gitarristin und Sängerin
„Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit als Musikerin liegt in einem abwechslungsreichen Crossover zwischen Klassik, Jazz und Pop. In den letzten Jahren war und bin ich als Gitarristin und Sängerin Teil verschiedenster Projekte, deren Bandbreite von den Meisterkonzerten Würzburg über Musicalproduktionen der Staatsoperette Dresden bis hin zu Live- und Studioproduktionen mit Künstler*innen aus den Bereichen Pop, Soul und Funk reicht. Nach Abschluss meines Masterstudiums an der Hochschule für Musik Dresden liegt mein Fokus auf meinem Soloprojekt JOMÉE, wo ich mich kompositorisch nicht nur von Synthie-Sounds und groovigen Basslines der 80er inspirieren lasse, sondern auch immer wieder neu auf die Suche nach der besten Symbiose zwischen Stimme und Gitarre gehe.“
instagram.com/theresaschauer.music
jomeemusic.de
instagram.com/jomee.music


Iris Laufenberg
Intendantin am Deutschen Theater Berlin
„Ich wurde beruflich erst einmal immer unterschätzt – weil ich eine Frau bin. Das ist eine Situation, die einen für immer prägt und die viele Frauen in den Künsten kennen. Ich freue mich, meine Mentoring-Partnerin dahingehend in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, meine Erfahrungen zu teilen und meine Expertise weiterzugeben.“

Hannah Baumann
Dramaturgin und Theatermacherin
„Als Dramaturgin und Theatermacherin erarbeite ich hauptsächlich Stückentwicklungen mit doku-fiktionalem Ansatz, meist zu Themen, die mich gesellschaftlich umtreiben. Dabei interessieren mich mehr die Ambivalenzen, die diese Themen erzeugen, als deren eindeutige Einordnung. Humor spielt für mich eine große Rolle, um vielen Menschen einen Zugang zu ermöglichen. Oft schreibe ich den Stücktext im Kollektiv. Erzählerisch interessieren mich Montageverfahren und das Unfertige. Bis zum Sommer 2024 war ich Dramaturgin am Theaterhaus Jena, wo ich an der Umsetzung des Ensemblerat-Modells beteiligt war. Die Spielenden waren in wichtige künstlerische Entscheidungen involviert und wir haben die Projekte gemeinsam entwickelt. Das heißt, meine Arbeitsweise ist gekennzeichnet von einer kollektiven künstlerischen Praxis, in der sich alle Beteiligten als Macher:innen begegnen. Als Verantwortliche für ein Haus interessiert mich dabei das Zusammenspiel von kollektiven Arbeitsstrukturen, Mitbestimmung und künstlerischer Autonomie sowie die Rollenverschiebungen und -erweiterungen, die dadurch entstehen. Spielerisch haben wir das in ‚Die Hundekot-Attacke‘ beleuchtet, die 2024 u.a. zum Berliner Theatertreffen eingeladen war.“


Anna Nowak
Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin des Kunsthaus Hamburg
„Das Verständnis von Identität und Zugehörigkeit als etwas Statisches hinterfrage ich in meinen Konzepten. Für mich sind sie hybrid und vielschichtig, aber auch ambivalent. Ich finde es notwendig, die Komplexität nicht zu reduzieren, sondern offen zu diskutieren. Bei re:balance freue ich mich sehr auf den Austausch mit meiner Mentee. Die Förderung von Künstler*innen ist seit vielen Jahren Schwerpunkt meiner Arbeit und ich unterstütze gerne mit meiner Expertise, wo ich kann.“

Su Yu Hsin
Künstlerin und Filmemacherin
„Ich bin auf einer Insel aufgewachsen, die vor sechs Millionen Jahren durch den Zusammenstoß der tektonischen Platten des Pazifiks und der Eurasischen Platte entstanden ist und seither starken seismischen Aktivitäten ausgesetzt war. Die subtropischen atmosphärischen Bedingungen der Insel, die Exposition gegenüber Taifunen und starken Regenfällen sowie die aktiven geologischen Gegebenheiten haben mein elementares Denken in Bezug auf Wasser stark beeinflusst. Ich bin Künstlerin und Filmemacherin und meine Arbeiten kreisen um Fragestellungen der Ökologie, der ich mich insbesondere durch den Einsatz von kritischen Technologien nähere. Meine forschungsorientierte Praxis stützt sich auf Archivrecherchen und Feldforschung, die ich oft in Zusammenarbeit mit menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren vor Ort und in einer größeren relationalen Gemeinschaft durchführe. Zurzeit arbeite ich an dem recherchebasierten Fiktionfilm ‚Particular Waters‘, der sich mit Wasserkonflikten und den materiellen Spuren von Computertechnologien in Hsinchu, Taiwan, und Phoenix, USA, beschäftigt.“


Burhan Qurbani
Filmemacher
„Wenn ich in dem Feld, in dem ich arbeite, als Filmschaffender, andere Menschen, die ihren Job so sehr lieben wie ich den meinen, die etwas Neues zu erzählen haben über diese eiernde Welt und die oft genauso lost sind wie ich, ein wenig auf ihrem Weg begleiten darf und helfen kann, ein paar Untiefen und Stolpersteinen aus dem Weg zu gehen, dann erfüllt mich das mit großem Glück.“

Vincent Rémy Schleuning
Drehbuchautor, Autor, Konzepter
„Ich bin überzeugt, dass die Welt komplexe Geschichten braucht, um dem Trend, alles in 200 Zeichen zu verurteilen, entgegenzuwirken. Als Drehbuchautor fasziniert mich die menschliche Ambivalenz. Deshalb setze ich mich mit meiner Arbeit intensiv mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander, wobei ich den Fokus auf Demokratiebildung und Ambiguitätstoleranz lege.“


Ben J. Riepe
Choreograf, Künstlerischer Leiter Ben J. Riepe Kompanie und FREIRAUM
„Ich möchte gerne die Sicherheit und Unterstützung vermitteln, die ich mir selbst in meiner Karriere oft gewünscht hätte. Ich bin sicher: Im Dialog, im Austausch und im Perspektivwechsel können wir uns stärken und voneinander lernen.“

Nicola Kötterl
Choreografin, Performerin, Bildende Künstlerin
„In meiner künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Tanz, Choreografie und bildender Kunst untersuche ich die politischen Dimensionen von Körpern und Bewegung. Dabei setze ich mich mit konstruierten Körperbildern und deren gesellschaftlicher Codierung auseinander, indem ich diese als Medium des sozialen Diskurses betrachte, oft durch die Integration skulpturaler Elemente. Die Produktionen entstehen in kollaborativen Formaten mit einem Team aus Tänzer:innen, Musiker:innen und Komponist:innen und werden je nach Produktion mit Fachleuten aus Architektur, Archäologie, Kunstgeschichte und Literatur erweitert. In den letzten zwei Jahren war die Darstellung und Idealisierung antiker Skulpturen sowie die damit einhergehende politische Instrumentalisierung des Körpers, die die Kulturen Europas seit der Antike geprägt haben, Ausgangspunkt meiner künstlerischen Auseinandersetzung, die ich um gegenwärtige Körperkodierungen erweitert habe.“


Thole Rotermund
Galerist und Kunsthändler, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Galerien und Kunsthändler
close
„Eine geschlechtergerechte Kunstwelt ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dafür müssen aber auch Männer Verantwortung übernehmen und diesen Wandel aktiv mitgestalten. Sich fördernd in Programme wie re:balance einzubringen und die eigenen Netzwerke zur Verfügung zu stellen, ist eine gute Möglichkeit.“

Magdalena Cichon
Malerin
„Meine Arbeit stellt den Versuch dar, die Distanz zwischen subjektiven Perspektiven zu überbrücken. So wie jede Erkenntnisgewinnung begrenzt und relativ bleiben muss, begreife ich malerische Ausdrucksformen als Repräsentationen verschiedener Spielarten menschlicher Wahrnehmung und Interpretationen der Realität. Daher werden immer mehrere Abstraktionsgrade, von Zufallsspuren über skizzenhafte Ornamente bis manieristisch ausformulierte Figuration, miteinander kombiniert, ohne einer eindeutigen Positionierung Raum zu geben. Die anatomisch präzise, viszeral einfühlende Erfassung menschlicher Figuren stellt den Versuch dar, mich in die – an die jeweilige individuelle Körperlichkeit gebundenen – Qualia einer Vielzahl menschlicher Perspektiven hineinzuversetzen. Materialität, Farbstimmung und Objektcharakter eines Bildes sind wertvolle, der Abbildhaftigkeit ebenbürtige Bedeutungsträger.“


Folkert Uhde
Intendant der Köthener Bachfesttage und Co-Erfinder und künstlerischer Leiter der Montforter Zwischentöne in Feldkirch/Vorarlberg
„Aus meiner Sicht brauchen wir insgesamt neue Haltungen im Kulturbetrieb: Es geht darum, Nähe aufzubauen – anstatt Schwellen abzubauen. Dabei spielen Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und letztlich Relevanz eine entscheidende Rolle. Dies schließt KünstlerInnen wie KulturmanagerInnen ein. Im Rahmen von re:balance bringe ich gerne meine Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven im Kulturbetrieb ein und freue mich auf inspirierende Begegnungen.“

Hyunju Oh
Intermediale Künstlerin
„Meine Kunst ist schutzloser Schutzraum. Die intermedialen Installationen (u.a. mit gesprochenen Texten, unsichtbaren Protagonist*innen, Licht, Objekten, Klängen, Geräuschen, inszenierten Bühnen), Videos und Performances sind belebt von empirischen Spuren und sind artikulierte Echos von Erinnerungsfragmenten: Resonanzen für emotionale Trümmer einer unverstandenen Zeit.“


Julia Wissert
Intendantin am Schauspiel Dortmund
„Ich freue mich Teil von re:balance zu sein und weiter daran zu arbeiten, die Theaterlandschaft inklusiver zu machen. Eine der größten Möglichkeiten für mich ist dabei, ‚Nachwuchs‘ zu unterstützen und Ressourcen zugänglich zu machen, um so vielleicht neue Netzwerke zu stiften.“

Noémi Ola Berkowitz
Regisseur*in und Performer*in
„Ich arbeite als Regisseur*in mit transnationalen Performer*innen, intersektionalen Perspektiven und verwische gerne die Linien zwischen theatralischer Hochkultur und Underground, Aktivismus und Trash. Ich möchte Welten auf der Bühne schaffen, in denen sich die Grenzen von Sprache, Nationalität, Geschlecht und Körper – wie wir sie kennen – auflösen. Als polnisch-amerikanische queere Künstler*in bin ich nach meinem Studium an der Stanford University (Schauspiel und Psychologie) 2016 nach Berlin gezogen. Ich will eine nachhaltige künstlerische Praxis aufbauen, in der ich Regie führe, performe, schreibe, übersetze und nicht nur in einer Schublade bleibe. Meine Inszenierungen waren u.a. am TR Warszawa und an den Münchner Kammerspielen („an imperfect utopia“), am Maxim Gorki Theater („Movement of Freedom“), am Festivalt Kraków („a face to the story…“) und am English Theatre Berlin („Epilogue“) zu sehen.“


Dr. Katharina zu Sayn-Wittgenstein
Geschäftsführerin Dorotheum Deutschland GmbH
„Ich habe selbst erfahren, dass es möglich ist, als Frau auf dem Kunstmarkt erfolgreich zu sein. Ebenso wie mir Wegbegleiter in meiner Karriere zur Seite standen, freue ich mich durch re:balance die Chance zu haben, meine Expertise einzubringen. Ich möchte meinem*meiner Mentee Motivation und Inspiration bieten, um mögliche Hindernisse zu überwinden, sowie Ziele zu verfolgen und zu erreichen.“

Xiyu Tomorrow
Zeichnerin
„Im Mittelpunkt meines Tuns steht der Wunsch, mit Menschen in Kontakt zu kommen, denn ich glaube, dass wir im Kontakt, in der Berührung lebendig werden, ob im Kopf oder im Herzen. Mich interessiert: das Fallen aus den Kategorien, der Ton zwischen den Zeilen, die Erfindung der Welt. Ich zeichne, baue, klebe, spreche, schreibe, manchmal laut, öfter leise.“


Sonja Anders
Intendantin des Schauspiel Hannover
„Von Geschlechtergerechtigkeit sind auch die Theater in Deutschland noch weit entfernt. Nur rund ein Viertel der Intendanz-Positionen ist weiblich besetzt. In den Ensembles finden sich nach wie vor mehr Männer als Frauen, von non-binären Personen ganz abgesehen. Und auch der Gender Pay Gap ist noch nicht behoben. Es gibt noch viel zu tun – und in erster Linie hilft hier Empowerment!“

Pina Bergemann
Regisseurin, Theatermacherin und Schauspielerin
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Reflexion gesellschaftlicher Erwartungen an weiblich gelesene Körper, Care Arbeit und dem Sichtbarmachen unsichtbarer Arbeit. Gemeinsam mit der Autorin Anna Gschnitzer erforsche ich in meinem Stück „Leaving Carthago“ die Herausforderungen, mit denen Frauen mit Kindern konfrontiert sind. Humorvoll thematisieren wir Fragen über Freiheit, Fürsorge und Heldinnentum. Ich interessiere mich außerdem für kollektive Probenprozesse, in denen alle Beteiligten mit einbezogen und Entscheidungen transparent gemacht werden. Als Teil des Vorstandes des Vereins Bühnenmütter e.V. setze ich mich für familienfreundliche Strukturen am deutschen Stadttheater ein.“


Nicola Bramkamp
Artistic Director SAVE THE WORLD e.V. & Founder BURNING ISSUES
„Als Initiatorin von ‚BURNING ISSUES – Performing Arts & Equity‘ setze ich mich seit 2018 für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in der Kulturbranche ein. Ich unterstütze re:balance, weil ich daran glaube, dass gezielte Förderung und mehr Sichtbarkeit von Künstler*innen wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer gerechteren und vielfältigeren Kulturszene sind. Da ich sehr früh eine Leitungsposition im Theater inne hatte und häufig die einzige Frau im Raum war, weiß ich, wie schwierig es es sein kann, sich zu behaupten. Gerne gebe ich meine Tipps & Tricks weiter, freue mich auf das gegenseitige voneinander Lernen und stelle mein Netzwerk zur Verfügung. #strongertogether“

Mia Oberländer
Comickünstlerin, Illustratorin
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit verschiedenen Aspekten der Grafischen Erzählung. Vor zwei Jahren erschien mein Graphic Novel Debüt «Anna» (Edition Moderne), mittlerweile wurde es in mehrere Sprachen übersetzt. Außerdem illustriere ich für Zeitungen und Magazine oder verfasse kürzere Auftragscomics z.B für LE MONDE diplomatique oder den Carlsen Verlag. Mich interessiert das gleichberechtigte Zusammenspiel von Text und Bild und die Spannung, die erzeugt wird, wenn ich das eine sage, aber das andere zeichne. Ich arbeite dabei nicht nur auf Papier, sondern auch im dreidimensionalen Raum – an Installationen und Bühnenbildern. Seit 2021 unterrichte ich gelegentlich.“


Amelie Deuflhard
Intendantin und Geschäftsführerin von Kampnagel, Produktionshaus für darstellende Künste
„Gender wirkt sich nach wie vor stark auf künstlerische Werdegänge aus, besonders in Überschneidung mit Erfahrungen von Klassismus, Rassismus oder Behinderung. Ich freue mich darauf, die Karriere einer jungen, künstlerisch tätigen Person über ein halbes Jahr zu begleiten, meine Expertise zu teilen und zu unterstützen, wo immer ich kann.“

Elsa Weiland
Regisseurin und Dramaturgin
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit politische Phänomenen und Problemstellungen, die multiperspektivisch bearbeitbar, erfahrbar und diskutierbar gemacht werden sollen. Mein besonderes Interesse gilt dem Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft: Der Suche der Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten jedes Menschen in der gesellschaftspolitischen Realität. Neben der Beschäftigung mit transmedialen Arbeiten gilt mein Interesse formatübergreifenden Arbeitsweisen, sodass an einer einmal gefundenen künstlerischen Kernidee nachhaltiger durch die Transformation und Weiterentwicklung in einem anderen Medium und Format weitergearbeitet werden kann.“


Clara Ehrenwerth
Autorin und Spieleentwicklerin, Geschäftsführerin des Game-Theater-Kollektivs machina eX
„Solidarität und Austausch sind die wichtigsten (und schönsten) Waffen im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Ignoranz. Deswegen freue ich mich, dass bei re:balance viele kleine, starke Bündnisse für Veränderungen in der Kulturlandschaft geschmiedet werden – und dass ich als Mentorin einen Teil dazu beitragen kann.“

Ivana Sokola
Autorin und Theaterschaffende
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Hierarchien, Geschlechterverhältnissen, Scham und Klasse. Ich suche nach neuen, lebendigen Bühnensprachen und Wegen, gemeinsam mit anderen Künstler*innen ein neues Theater zu schaffen – jenseits von bekannten und bequemen Stoffen und Sprachen, immer mit und für ein Gegenüber. Ein Theater, um uns als Gesellschaft wieder sinnlich erfahrbar zu machen, abseits der bloßen Diskurse. Bisherige Arbeiten entstanden unter anderem am Theater Münster, Nationaltheater Mannheim, Theater und Orchester Heidelberg mit Jona Spreter, Jana Vetten, Pablo Lawall und Avi Bolotinsky.“


Sibylle Fendt
Fotografin und Dozentin
„Ich freue mich Fotograf*innen und Künstler*innen auf ihrem Weg begleiten und unterstützen zu können. Hohe Ansprüche an die eigene Arbeit ebenso wie Selbstermächtigung, Power, der Kampf gegen Ungleichbehandlung und natürlich der Blick in die Welt sind Aufgaben, die ich unterstützen möchte.“

Lena Ures
Fotografin
„In meiner Arbeit bewege ich mich oft entlang der Grenzen von Dokumentarfotografie und subjektiven Narrativen. Mich interessieren Systeme von Identität, Strukturen von Macht, Zwiespalt. Die Möglichkeit, mehrere Perspektiven auszuhalten. Mein Fokus liegt dabei auf dem Porträt, und ist immer auch Kollaboration. Mit Menschen und mit einladenden Widersprüchen.“


Eric Gauthier
Künstlerischer Leiter der Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
„Eigentlich ist Tanz eine Domäne der Frauen. Schließlich interessieren sich viel mehr Frauen als Männer für den Tanz, beim Publikum ebenso wie beim professionellen Nachwuchs. Knallhart umgekehrt ist es, wenn du darauf schaust, wer Kompanien leitet oder wer choreographiert. Das muss und wird sich ändern! Und ich bin fest entschlossen, meinen Teil dazu beizutragen. Umso mehr, weil es auch bei Gauthier Dance noch eine Menge zu tun gibt, bis wir echte Geschlechtergerechtigkeit erreicht haben!“

Julia Riera
Choreografin, künstlerische Leitung MIRA
„Experimentell und feinfühlig lote ich Grenzen aus – ob imaginär oder räumlich, zwischen den Genres, persönlich und zwischenmenschlich. Meine Choreografien und Performances behandeln zentrale menschliche Fragen und aktuelle gesellschaftliche Phänomene, immer im Versuch, Fassaden einzureißen. Mit MIRA erschaffe ich interdisziplinäre Projekte, die den Tanz mit Film, Architektur, Fotografie und aktuell auch mit virtuellen Realitäten verweben. Meine choreografische Praxis lässt sich am besten als kuratorisch und interaktiv beschreiben. Die Stücke entstehen immer in enger Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen und dem künstlerischen Team aus Komponist*innen und Dramaturg*innen. Ihre Individualität, Kreativität, ihre Erfahrungen und die Vielfalt an Tanzstilen fliessen mit in den Prozess ein.“


Annette Hauschild
Fotografin
„Am Anfang einer kreativen Laufbahn sind es oft nur kleine Impulse, die es braucht, um die nächsten Schritte zu gehen. Hier kann ich aufgrund meiner Erfahrungen in vielen fotografischen Schaffensprozessen Unterstützung geben und helfen, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.“

Nicole Benewaah
Fotografin
„In meiner Arbeit nutze ich Fotografie, um mich mit den sozialen Phänomenen rund um die Repräsentation von Schwarzen Menschen, People of Color (POCs) und FLINTA-Personen auseinanderzusetzen. Durch meine künstlerische Praxis strebe ich danach, zu einer gerechteren und inklusiveren Zukunft beizutragen.“


Pınar Karabulut
Regisseurin
„Junge Frauen* und queere Menschen sind wichtige Marker der gesellschaftlichen Veränderung. Als Mentorin möchte ich Allianzen schaffen und empowern, sodass wir gemeinsam die gläserne Decke durchbrechen, unter der uns das Patriarchat verortet. Wir müssen unsere Stimmen erheben und uns gegenseitig dabei unterstützen, uns zu artikulieren, um gemeinsam eine feministische Zukunft zu schaffen.“

Alina Sobotta
Regisseurin und Performance Künstlerin
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie Themenkomplexe wie Gewalt und Streben nach Utopie aus weiblicher Perspektive erzählt werden können. Dabei interessiert mich die feine Linie, die zwischen Humor und Tragik liegt. Diese Ambivalenzen liegen nicht zuletzt in meiner deutsch-polnischen Biographie begründet. Inhaltlich beschäftigen mich historische Zäsuren, gesellschaftliche Kippunkte – für die der Bühnenraum als Seismograph fungiert. Mein künstlerischer Fokus liegt darin, Kunsträume zu schaffen, als Regisseurin von Theaterstücken und als Performerin in internationalen Kollaborationen.“


Dr. Natasha A. Kelly
Gründungsdirektorin des ersten deutschen Instituts für Schwarze Kunst, Kultur und ihre Wissenschaften
„Meine Handlungsfelder reichen von Wissenschaft und Forschung über Kunst und Kultur bis Politik und Aktivismus immer mit geschärftem Blick aus einer Schwarzen feministischen Perspektive – diese intersektionale und interdisziplinäre ‚Linse‘ möchte ich meiner Mentee für die Dauer des Programms verleihen.“

Sarah Ama Duah
Modedesignerin und Künstlerin
„Ich untersuche aus Afro-Deutscher Perspektive Räume der Diskrepanz. Insbesondere die komplexe Beziehung zwischen historischer Erzählung und ihrer Manifestation in Artefakten kultureller Erinnerung ist zentral. In meiner künstlerischen Arbeit praktiziere ich skulpturale Wertschätzung als Performance, Geste und Potenzial.“


Marcus Lobbes
Direktor der Akademie für Theater und Digitalität
close
„Ich freue mich, ein kleiner aber aktiver Teil auf dem Weg zu einer geschlechtergerechteren Kunstwelt sein zu können. Zuhören, Beraten, Verbinden und Unterstützen sind der Akademie als Aufgaben eingeschrieben – und damit auch mir sehr persönliche Anliegen.“

Nora Krahl
Regisseurin, Cellistin, Komponistin
close
„Meine künstlerische Arbeit als Regisseurin und Komponistin konzentriert sich darauf, die Kooperation von digitalen Technologien, Musik und Musiktheater zu erkunden, um neue Erzählformen und -Perspektiven im weitesten Sinne zu schaffen: Erzählperspektiven, die so abgefahren sein können, wie die Welt um uns herum immer wieder aufblitzt. Mein besonderes Interesse gilt hier hybriden Formaten, bei denen Zuschauer*innen und Darsteller*innen gemeinsame Räume teilen. Meine Forschung liegt auf dem Ausdruck von Körper und Bewegung, insbesondere in in virtuellen Welten. Die Integration von Virtual Reality im Musiktheater stellt für mich im Moment eine zentrale Herausforderung dar. Wie kann virtuell physische Präsenz vermittelt werden – ein Körper, der nicht greifbar ist, jedoch quasi „anfassbar“ gemacht werden. Genau wie in der Musik, die keinen Objekt-Körper hat, uns aber intensiv anzugreifen vermag.“


Prof. Michaela Melián
Bildende Künstlerin und Musikerin, Professorin für Zeitbezogene Medien, HFBK Hamburg
close
„Aus meiner eigenen universitären Tätigkeit weiß ich, wie wichtig die Erfahrung von begleitender Unterstützung und diskursiver Offenheit ist, wenn das sichere Umfeld nach dem Verlassen einer Ausbildungsinstitution wegfällt oder auch wenn die künstlerische Entwicklung an einem Wendepunkt steht. Ich freue mich darauf, bei re:balance mitwirken zu können, geschlechtsbezogene Hürden aktiv anzugehen!“

Denise Blickhan
Künstlerin (Performance, Installation, Video, Sound)
close
„In meiner multimedialen Arbeit MEDUSA nehme ich Bezug auf ambivalente Bilder des Weiblichen im Kontext neurotischer Blickkulturen der Sozialen Medien. Unterwerfung und Gewalt, Schönheit und Monstrosität und die Macht des Blicks werden ambig in Relation gesetzt. Mittels Performance in Kombination mit Rauminstallation, Video und Sound wird ein klaustrophobischer Ego-Kosmos von existenzieller Intensität inszeniert. Kippbilder generierend beleuchte ich die Illusionsspirale einer Optimierungskultur und die freiwillige Unterwerfung unter Bilder. Nach dem Philosophiestudium schloss ich 2022 in der Freien Kunst ab. Zuletzt stellte ich im HEK Basel und mit Bruce Nauman im Kunsthaus Erfurt aus.“


Mable Preach
Regisseurin
close
„Wir alle befinden uns in unterschiedlichen Bubbles. In ihnen können wir uns geschützt fühlen, so zerbrechlich diese Räume manchmal sein mögen. Aber wie wäre es, wenn wir unsere jeweiligen Bubbles aufeinandertreffen lassen und unser Wissen teilen, um uns zu einer großen kollektiven Powerblase zu verbinden? Welcome to the bubble bath – mit all unseren individuellen Erfahrungen, Gedanken und Lebensrealitäten!“

Simoné Goldschmidt-Lechner
schreibt, übersetzt, performt, führt Regie
close
„In meiner schriftstellerischen Arbeit schreibe ich v.a. für Menschen, die sonst nicht mitgedacht werden, aus einer Perspektive, die in den meisten Kontexten als anders gelesen wird. Ich interessiere mich für postmigrantische Perspektiven und Fan- und Nerdculture sowie queere Themen, seit kurzem auch für Crip Time und die Intersektion von diesen Themen mit z.B. dem Horrorgenre und Oral Storytelling. In meiner Arbeit suche ich nach Verbindungen mit anderen Künstler*innen und anderen Disziplinen, so beispielsweise mit experimenteller Musik, bildender Kunst, Visual Storytelling und digitaler Praxis. Im Rahmen von re:balance setze ich mit Mables Unterstützung konkrete Projekte für Theater und Film um.“


Wiebke Puls
Schauspielerin
close
„Die Solidarität und Zuwendung von Frauen hat mir die größte Kraft und Zuversicht gegeben. Bei re:balance möchte ich diese positive Erfahrung weitergeben und mit inspirierenden Menschen ins Gespräch kommen.“

Berna Çelebi
Schauspielerin
close
„In meiner Arbeit im Rahmen des re:balance Programms beschäftige ich mich mit der Kreation eines intersektionalen Solo-Abends. Dieser wird eine theatrale Ode an die Wut. An Wut als gesellschaftlich vor allem an Frauen* ungeliebtes Gefühl. Und an meine Wut. Es wird ein spielerisches Abarbeiten am Patriarchat, an mir selber und daran, wie die kleinen Dinge eben doch mit den großen zusammenhängen, warum es wichtig ist, sich Wut zu erlauben und zurückzuerobern, zu zelebrieren und zum Motor für Veränderung zu machen. Es wird der Versuch, Sehgewohnheiten zu brechen und patriarchale Muster zu entlarven. Ich möchte zum miteinander Denken einladen, verärgern, irritieren und ermutigen.“


Thole Rotermund
Galerist und Kunsthändler, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Galerien und Kunsthändler
close
„Eine geschlechtergerechte Kunstwelt ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dafür müssen aber auch Männer Verantwortung übernehmen und diesen Wandel aktiv mitgestalten. Sich fördernd in Programme wie re:balance einzubringen und die eigenen Netzwerke zur Verfügung zu stellen, ist eine gute Möglichkeit.“

Olga Golos
Bildende Künstlerin
close
„Als konzeptuelle bildende Künstlerin erkunde ich die Schnittstelle zwischen gesellschaftlicher Sozialisierung und individueller Prägung. Ich untersuche, wie die Quantität eines Kollektivs und die Individualität seiner Mitglieder sich gegenseitig beeinflussen. Meine Objekte, Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Acryl, Glas, Metall, Gips und Papier zeichnen sich durch reduzierte Formensprache und ästhetische Vielfalt aus. Die Verbindung zwischen Material und Wahrnehmung in meinen Werken ist trügerisch. Durch Innen- und Außeninstallationen thematisiere ich Übergangserfahrungen und mache die Differenz zwischen Spezifischem und Ganzem sichtbar. Farblich reichen meine Werke von zurückhaltenden, monochromen Tönen bis zu ausdrucksstarken Farben. Die äußeren Formen oszillieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit und werden seriell gefertigt. Durch das Zusammenfügen und Variieren ähnlicher Formen innerhalb einer Serie entsteht eine einzigartige Dynamik.“


Andrea Rothaug
Geschäftsführerin RockCity Hamburg e.V. – Zentrum für populäre Musik Hamburg + Inhaberin Institut für Berufskunst
close
„Als Kulturaktivistin, systemische Coach und Mitbegründerin der Music Women* Germany ist der Support von Künstler*innen meine tägliche Motivation und Arbeit. Deshalb freue ich mich als Mentorin am re:balance Programm teilnehmen zu dürfen, um Künstler*innen mit Netzwerk & Erfahrung beruflich ein Stück nach vorn zu bringen! Qualifikation, Präsenz, Vernetzung und Empowerment sind für mich dabei elementar in der Anstrengung für eine geschlechtergerechte, diverse und zugangsgleiche Kultur.“

Katharina Lattke
Schlagzeugerin und Komponistin
close
„In meiner Arbeit als Musikerin beschäftige ich mich am liebsten mit vielseitigen Projekten. Das Repertoire reicht dabei von moderner Kinderoper über Rossini und Schreibmaschinenklänge bis hin zu elektronischen Beats. Bereits ab dem 6. Lebensjahr bekam ich Unterricht an der Geige und wechselte mit 15 zum Drumset. Nach dem Abitur studierte ich Jazz/Pop und Improvised Music in Dresden und Oslo. Als Live- und Studio-Drummerin arbeite ich heute mit Artists wie Moritz Simon Geist, Portrait XO und Zazuka und auch als Theatermusikerin und -komponistin begleite ich bundesweit immer wieder verschiedenste Produktionen.“


Tucké Royale
Regisseur, Autor, Schauspieler, Musiker und Dozent
close
„Geschlechtergerechtigkeit und Zugangsgleichheit sind mir persönliche wie kollegiale Anliegen. Daher möchte ich gern als mentorierender Tandempartner einen individuellen künstlerischen Werdegang mitunterstützen.“

Oska Melina Borcherding
Schauspieler, Tänzer, Filmemacher
close
„In meiner Arbeit setze ich mich mit den Themen Familie, Solidarität, Verantwortung aus deutschgriechischer, queerer Perspektive auseinander. Dabei arbeite ich in unterschiedlichen Konstellationen und auf verschiedenen Positionen, sowohl in Anstellung, als auch kollektiv oder kuratierend. Dieses Jahr premierte die Mockumentary VAMPIRE(N), die ich mit meinem Kollektiv „h0chbegabt“ produzierte, an den Sophiensaelen. Sie beleuchtet die Lebensrealität zweier Vampire, die sich in dieser antivampiristischen Gesellschaft auf der Suche nach Sicherheit und Anerkennung befinden. Dabei werden momentane Diversifizierungsversuche der Filmindustrie kritisch hinterfragt. Ich studiere Choreografie am HZT Berlin.“


Frank Spilker
Songwriter, Autor, Musiker
close
„re:balance ist eine weitere sehr sinnvolle Anstrengung, Menschen, die aufgrund von struktureller Diskriminierung benachteiligt sind, zu ermutigen, ihre Ziele zu verwirklichen. Dabei möchte ich gerne helfen.“

Fabienne Dür
Theaterautorin
close
„In meiner Arbeit beschäftige ich mich momentan mit dem Scheitern von Kommunikation in Beziehungsgefügen, besonders in familiären Kontexten und unterschiedlichen Perspektiven auf Erlebnisse und Erinnerungen. In meinen Theatertexten treffen Figurenperspektiven aufeinander, in knappen Repliken, erzählenden Passagen und mit feinem Humor. Ich habe Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin studiert, 2020 abgeschlossen und arbeite seitdem als Theaterautorin, in kollektiven Projekten als Co-Autorin und Regisseurin und bin Dramaturgin an der Vagantenbühne Berlin.
Meine Theatertexte wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis der Jugendjury der Mülheimer Theatertagen 2023.“


Steven Walter
Intendant und künstlerischer Geschäftsführer der Beethovenfeste Bonn
close
„Meine Motivation, Teil von re:balance zu sein, ist ganz einfach: künstlerische Innovation braucht Diversität. Wir verpassen sehr viel, wenn immer nur Männer wie ich zu sehen und hören sind und das Sagen haben. Mit Macht kommt aber Verantwortung – und ich möchte tun, was ich tun kann, um meinen Teil zur Gestaltung eine geschlechtergerechten Kulturlandschaft beizutragen.“

Magdalena Klein
Dirigentin
close
„In meiner Arbeit als Dirigentin interessiere ich mich neben einem weiten Spektrum an Musik ebenfalls für ein weites Spektrum an Publikum und an Konzertformaten. Ich habe eine Leidenschaft für Konzerte, die sich besonders an junges Publikum richten, oder an Menschen, die noch nicht viel Kontakt mit klassischer Musik hatten. Gerne erreiche ich diese zusätzlich zur Musik auch mit unterstützender Moderation, Konzerteinführungen o.ä. Dazu schätze ich Kollaborationen mit anderen Kunstformen – Schauspieler*innen, Live-Illustrator*innen, Licht-Designer*innen, …
Musikalisch reicht meine Bandbreite von der Klassik bis heute, mit einer besonderen Liebe für Werke, die Stimme und Orchester vereinen.“