Hilfsfonds

Unterstützung freier Künstler*innen in der Krise

Kunst kennt keinen Shutdown

© Ina Oertelt

Die Corona-Pandemie bringt viele freie Künstler*innen schlagartig in existenzielle Not. Um schnell und unbürokratisch zu helfen, bündeln wir Kräfte mit weiteren Hamburger Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen in einen regionalen Hilfsfonds.

Abgesagte Veranstaltungen, geschlossene Kulturinstitutionen: Für viele freie Künstler*innen brechen mit Beginn der Corona-Pandemie die Einnahmen unvermittelt weg. Gleichzeitig bleibt zunächst völlig unklar, wann sich die Produktions- und Aufführungsbedingungen wieder normalisieren und die Kulturschaffenden ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

Die Hamburgische Kulturstiftung ruft deshalb im März 2020 den regionalen Hilfsfonds „Kunst kennt keinen Shutdown“ ins Leben, dem sich weitere Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen anschließen. Innerhalb von fünf Monaten kommen mehr als 700.000 Euro zusammen, mit denen in

zwei Förderrunden insgesamt 302 Künstler*innen und -gruppen unterstützt und damit die staatlichen Hilfen flexibel ergänzt werden können.

Die Förderung durch den Hilfsfonds macht es den freien Künstler*innen möglich, trotz coronabedingter Restriktionen weiterzuarbeiten, ihre Arbeit sichtbar zu machen und neue Formate auszuprobieren. Denn ihr Schaffensdrang und Ideenreichtum ist auch in diesen schwierigen Zeiten hoch.

Gerade jetzt sind künstlerische Impulse wichtiger denn je. Der Fonds unterstützt diejenigen, die häufig schon vor der Krise in prekären Verhältnissen lebten und immens zur Vielfalt der Kulturlandschaft beitragen. Deshalb sind wir Teil dieser Hilfsinitiative.

Förderzeitraum März bis Juli 2020
Fördersumme 30.000 Euro
Webseite kulturstiftung-hh.de