Impulse setzen Perspektiven schaffen Außergewöhnliches ermöglichen

© DER SPIEGEL, Monika Zucht

Die Rudolf Augstein Stiftung ist eine gemeinnützige und unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts. Wir erinnern an einen der bedeutendsten deutschen Journalisten des 20. Jahrhunderts. Mit unserer Stiftungstätigkeit tragen wir die Themen in die Zukunft, die den Vordenker Rudolf Augstein bewegten.

Das tun wir, indem wir kritischen und unabhängigen Journalismus stärken, die Start- und Entwicklungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher verbessern und künstlerische Experimente ermöglichen.

Unsere Demokratie braucht freie Debatten. Doch wo entstehen die Gespräche, die unser Zusammenleben prägen? In Redaktionen, Talkshows, sozialen Medien, Kommentarspalten oder im Alltag der Stadt? Und wer sorgt dafür, dass Streit nicht nur laut wird, sondern klärt? Im Rahmen der Hamburger Stiftungstage laden wir gemeinsam mit der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS am 22. Juni 2026 zu einer seltenen Chefredakteursrunde ein. 

Dirk Kurbjuweit (Chefredakteur DER SPIEGEL), Martin Machowecz (stellv. Chefredakteur DIE ZEIT) und Lars Haider (Chefredakteur Hamburger Abendblatt) sprechen mit der Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach (Autorin von „Defekte Debatten“) über die Freiheit gesellschaftlicher Debatten und die Verantwortung der Medien. Soziale Medien versprechen Teilhabe, belohnen aber oft Erregung. Redaktionen setzen Themen, prüfen Fakten, wählen Stimmen aus und prägen damit, worüber unsere Gesellschaft spricht. Zugleich zeigen Studien, wie groß die Vertrauenslücke ist: Viele Menschen halten unabhängige Medien für wichtig, misstrauen ihnen aber dennoch. Was brauchen gesellschaftliche Diskurse, damit sie gelingen? Was müssen Medien leisten? Und was liegt bei jeder und jedem Einzelnen, wenn demokratischer Streit nicht vergiften, sondern unsere Demokratie stärken soll? Moderiert wird die Diskussion von unserer geschäftsführende Vorständin Stephanie Reuter und Prof. Manuel Hartung (Vorstandsvorsitzender der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS).

 

© Nils Poppe

Unser Wirkbericht 2025 ist online!

Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Menschen, die Ideen erproben und den Mut haben, herauszufinden, ob sie tragen. Wie sich so Verantwortung für die Zukunft übernehmen und Veränderung konkret mitgestalten lässt, zeigt unser Wirkbericht 2025.

Unter dem Motto „Zeigen, was sein könnte“ geben wir Einblicke in unsere Stiftungsarbeit, vor allem aber in die Förderprojekte selbst: wie sie entstehen, sich weiterentwickeln und Wirkung entfalten. Von der Stärkung unabhängigen Journalismus über die Begleitung junger Menschen in den Beruf bis hin zu künstlerischen Formaten, die gesellschaftliche Fragen neu verhandeln.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Partner*innen, die diese gesellschaftlichen Veränderungen mit ihrer Expertise und ihrem Engagement möglich machen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Gemeinsam für digitale Souveränität

Re:claim autonomy – in Zeiten von Plattformökonomie und KI anspruchsvoller denn je. Die Frage, wie digitale Öffentlichkeit unabhängig bleiben kann, begleitet uns seit vielen Jahren. Wenn öffentliche Debatten zunehmend auf kommerziellen Plattformen stattfinden, stellt sich die Frage nach unabhängiger Öffentlichkeit heute besonders. Deshalb beteiligen wir uns gemeinsam mit 15 anderen Stiftungen an „stiftungen.social“, einem gemeinsamen Mastodon-Server im Fediverse. Dieses Netzwerk besteht aus vielen miteinander verbundenen, unabhängigen Servern und ermöglicht Austausch jenseits zentral gesteuerter Plattformen. Ziel ist es, eine offene, europäische Open-Source-Infrastruktur zu stärken und neue Diskursräume für digitale Öffentlichkeit zu schaffen.

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