Die Rudolf Augstein Stiftung ist eine gemeinnützige und unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts. Wir erinnern an einen der bedeutendsten deutschen Journalisten des 20. Jahrhunderts. Mit unserer Stiftungstätigkeit tragen wir die Themen in die Zukunft, die den Vordenker Rudolf Augstein bewegten.
Das tun wir, indem wir kritischen und unabhängigen Journalismus stärken, die Start- und Entwicklungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher verbessern und künstlerische Experimente ermöglichen.
„Es geht voran, aber es bleibt noch viel zu tun“, bilanziert der Deutsche Kulturrat in seinem aktuellen Report zur Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien. Für uns ist das Ansporn, unsere 2022 gestartete Initiative re:balance – Geschlechtergerechtigkeit in den Künsten weiterzuführen. Denn im Kunstbetrieb entscheiden nicht allein Talent und Qualität der Arbeit, sondern auch Sichtbarkeit, Netzwerke und der Zugang zu Entscheidungsträger*innen über Karrierewege. Genau hier setzen wir mit unserem Mentoring-Programm an. Die dritte Mentoring-Runde läuft von September 2026 bis April 2027. Die Bewerbungsphase startet am 16. März und endet am 19. April.
20 Jahre Fördertätigkeit: Wirken über die Gegenwart hinaus
Seit 2006 engagiert sich die Rudolf Augstein Stiftung für unabhängigen Journalismus, bessere Startchancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher sowie für künstlerische Experimente. Zwanzig Jahre, in denen viel entstanden ist und zugleich sichtbar wurde, wie fragil Pressefreiheit, soziale Teilhabe und kulturelle Offenheit sind. Unser Jubiläum ist deshalb mehr als ein Anlass zum Rückblick. Wir verstehen dieses Jahr nicht als Bilanz im klassischen Sinne, sondern als Moment der Standortbestimmung. Es geht darum, was tatsächlich Wirkung entfaltet hat, wo wir katalytisch wirken konnten und welche Antworten es heute braucht angesichts von Medienvereinnahmung, wachsender sozialer Ungleichheit und einer Gesellschaft, in der Verständigung zunehmend unter Druck gerät. 2026 nehmen wir Sie mit in diese Auseinandersetzung. Auf LinkedIn stellen wir prägende Projekte, engagierte Partner und zentrale Lernmomente vor und schlagen von dort aus den Bogen in die Zukunft unserer Förderarbeit.
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