Soziales

Perspektiven schaffen

© MUT Academy

Unser Ziel ist es, die Lebensperspektiven benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu verbessern. Durch unsere Förderung möchten wir dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche ihre individuellen Potenziale ausschöpfen können – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozioökonomischen Voraussetzungen.Wir fördern gemeinnützige Initiativen, primär in Deutschland, die den Lebensmut benachteiligter Kinder und Jugendlicher stärken sowie zur Selbsthilfe befähigen.

Schwerpunktmäßig unterstützen wir Projekte, die beim erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf begleiten, oder die in herausfordernden Umfeldern Integrationsarbeit leisten.

Besonders interessieren uns Vorhaben an der Schnittstelle dieser beiden Förderfelder. Aktuell bauen wir zudem unser Engagement in Ostdeutschland aus. Wir unterstützen insbesondere Initiativen, die nachhaltige Strukturen aufbauen und die Kinder und Jugendliche längerfristig und individuell begleiten. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass die Projekte partizipativ entwickelt werden. Durch unser Engagement in gepoolten Themenfonds setzen wir über unsere Regelförderung hinaus Akzente.

Kreativwerkstatt GrowHub.
© Miguel Löhmann JUGENDSTIL*

Unser neues Förderprojekt JUGENDSTIL* ermöglicht jungen Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte in Ostdeutschland echte Mitgestaltung. Der Ideenfonds gibt ihnen die Chance, eigene Initiativen zu entwickeln von Begegnungsprojekten bis zu Aktionen für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe. Eine Jugendjury entscheidet über die Vergabe der Mittel und stärkt so Selbstbewusstsein, Gemeinschaft und Verantwortung. Bewerbungen sind fortlaufend möglich, jeweils bis zum dritten Donnerstag eines Monats. Die nächsten Frist ist der 27. November 2025.

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© Treibhaus e. V.

Modellprojekt GrowHub für junge Geflüchtete in Döbeln startet

Mit der Eröffnung des neuen KreativWerk ist ein wichtiger Meilenstein für das Modellprojekt GrowHub erreicht. Hier erhalten junge Geflüchtete gemeinsam mit lokalen Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken, kreative und handwerkliche Fähigkeiten auszubauen und konkrete Schritte in Richtung Ausbildung und Beruf zu gehen. Das GrowHub-Konzept umfasst individuelle Beratung, praxisnahes Lernen mit Zertifizierungsmöglichkeiten sowie Begleitung im Bewerbungsprozess. Ergänzt wird es durch eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Arbeitgeber*innen. Auf diese Weise fördert GrowHub nicht nur die Teilhabe junger Menschen, sondern trägt zugleich zur Fachkräftesicherung und zur Stärkung der Region Mittelsachsen bei.

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Übergang Schule-Beruf

Mehr als 60.000 Schüler*innen in Deutschland verlassen die Schule ohne Abschluss. Tendenz steigend. Dabei legt der Schulabschluss den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben: Er ist die Eintrittskarte in die Ausbildung und erhöht langfristig die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zusätzlich bleiben mehr als 30.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz trotz rund 70.000 unbesetzter Stellen. Mit unserer Förderung setzen wir deshalb an diesem entscheidenden Übergang an. Wir unterstützen Modellvorhaben für benachteiligte Jugendliche, die das Erreichen des Schulabschlusses und der direkte Weg in die Ausbildung vor Herausforderungen stellt. Ziel ist es, die Jugendlichen an diesem Wendepunkt nachhaltig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung zu stärken und in einen sicheren Übergang zu begleiten.

© MUT Academy
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© AsA e.V.
© AsA e.V.

Integration

Junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung stehen vor besonderen Herausforderungen. Sei es beim Ankommen in Deutschland oder der Gestaltung ihres weiteren Lebenswegs. Die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens werden flankiert von Diskriminierungserfahrungen, (familiären) Fluchttraumata oder sprachlichen Hürden. Kommen sie unbegleitet nach Deutschland oder wachsen in einem sozioökonomisch herausfordernden Umfeld auf, verstärken sich diese. Um junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen, fördern wir modellhafte Vorhaben, die Ankommen und Teilhabe ermöglichen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Projekten, die unterschiedliche Bedarfe wie Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, Lern- und Sprachförderung sowie Berufsorientierung aus einer Hand bedienen. Zudem ist uns eine längerfristige und individuelle Begleitung der Jugendlichen wichtig.

Hinweise zur Antragstellung

Für die Projektförderung im sozialen Bereich gibt es keine Einreichfristen. Sie können Ihren Antrag jederzeit einreichen. Hier erfahren Sie, welche Unterlagen wir benötigen.

Bitte vereinbaren Sie vor der Antragstellung einen kurzen telefonischen Beratungstermin, um die Förderfähigkeit Ihres Vorhabens zu besprechen (Beratungszeiten: Di/Mi 14:00-16:00 Uhr / Do 10:00-12:00 Uhr). Ihre Ansprechperson finden Sie hier.

Ob Ihr Projekt gefördert wird, erfahren Sie in der Regel spätestens zwölf Wochen nach Antragstellung. Wir informieren alle Antragsteller*innen schriftlich über die Förderentscheidung.

© CORRECTIV

Förderkriterien

Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Passung mit unseren Schwerpunktthemen „Übergang Schule-Beruf“ und „Integration 
  • Bedeutung der Initiative für das Kindeswohl
  • Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Ansatzes
  • Modellcharakter des Projekts
  • Potenzial, strukturelle Veränderungen zu befördern
  • Längerfristige Begleitung der Kinder und Jugendlichen 
  • Expertise und Erfahrung der Antragstellenden und Beteiligten in ihrem Handlungsfeld
  • Einbindung der Betroffenen in Entscheidungsprozesse
  • Gendergerechtigkeit bzw. Empowerment von Mädchen und jungen Frauen

Was wir nicht fördern

  • Nicht gemeinnützige Akteure (hierunter fallen auch Einzelschicksale von Individuen und Familien)
  • Projekte oder Institutionen, deren direkte Zielgruppe nicht benachteiligte Kinder und Jugendliche sind. 
  • Projekte, die nicht nachhaltig (ohne Anschlussperspektive) oder übertragbar (Einzelfall, kein Transfer möglich) sind. Darunter fallen z. B.: Bau- und Sanierungsvorhaben, Vorhaben, die ausschließlich auf die Anschaffung von Gegenständen abzielen, Erstellung und Verbreitung von Lernmaterialien und Büchern, Projektwochen, Ferienprojekte, Reisen und Ausflüge 
  • Projekte der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Diese unterstützen wir gebündelt über unser Engagement im Fonds „Hamburger Spielräume“. 
  • Projekte der kulturellen Bildung. Diese unterstützen wir gebündelt über unser Engagement in der Freiräume!-Initiative.
  • Studien und Publikationen 
  • Bitte beachten Sie, dass wir für Projekte im Ausland keine Förderanträge entgegennehmen. Bei Engagements im Ausland gehen wir aktiv auf potenzielle Förderpartner*innen zu.

Ausgewählte Förderungen