Ein Festival des Thalia Theaters

Lessingtage

© Matthias Horn

„Um alles in der Welt“: Die Lessingtage haben sich längst zu einem international renommierten Festival entwickelt, das mit künstlerischen Mitteln über die zentralsten Fragen des Weltgeschehens diskutiert.

Kulturelle Identität, religiöse Diversität, die Klimakrise, Einwanderung oder Weltbürgertum – mit den Lessingtagen richtet das Thalia Theater seit 2010 jedes Jahr seinen Fokus auf aktuelle weltpolitische und gesellschaftliche Diskurse und nähert sich diesen aus transkultureller, interdisziplinärer Perspektive. Gerade jetzt, in Zeiten zunehmender welt- und gesellschaftspolitischer Spannungen setzen die Lessingtage, ganz im Sinne ihres Namensgebers, auf das verbindende Toleranzangebot der Aufklärung. Teil des Programms sind neben internationalen Gastspielen und Eigenproduktionen auch Ausstellungen, Diskussionen und Lesungen. Fest integriert ist zudem die „Lange Nacht der Weltreligionen“ sowie die Festivaleröffnung durch bedeutende engagierte Persönlichkeiten.

Die Lessingtage verhandeln von Jahr zu Jahr auf künstlerische Weise das, was die Welt über den eigenen Horizont hinaus beschäftigt. Außerdem dient das Festival immer wieder zum Anlass, Werte oder Aussagen (deutscher) Klassiker in die heutige Zeit zu übertragen und Denkanstöße hin zu einer offenen, komplexen Gesellschaft zu geben. Mit den Lessingtagen fördern wir die Vision, einer Zeit voller Disruptionen das Prinzip der Kontinuität entgegenzustellen und Grenzen zu überqueren – seien es Grenzen zwischen Ländern, Generationen oder Ideologien und ästhetischen Handschriften.

Festivalzeitraumjährlich im Januar/Februar
VeranstaltungsortThalia Theater Hamburg
Förderzeitraum2011-2020, 2022-2025
Fördersumme200.000 Euro
Webseitethalia-theater.de