Stärkung des gemeinnützigen Journalismus

Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“

© Phineo

Der Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ zeigt, welche Potenziale im gemeinnützigen Journalismus stecken, welchen Beitrag er für die Demokratie leistet und was es braucht, ihn im Mediensystem zu etablieren.

Seit Jahren steckt der Journalismus in der Krise: Traditionelle Einnahmequellen brechen weg, die Digitalisierung schafft Abhängigkeit und verlangt ständige Innovation, während die Medien um Glaubwürdigkeit und Vertrauen kämpfen.
Gerade jetzt inmitten der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig zuverlässige Informationen sind. Zudem ist erwiesen, dass dort, wo Journalismus Missstände nicht aufdecken kann, die Demokratie schwindet. Und doch steht der Journalismus vor einem Marktversagen.

Der Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ macht sich für eine dritte Säule im Mediensystem stark: Der gemeinnützige Journalismus hält der Krise Antworten entgegen und leistet als Ergänzung zum öffentlich-

rechtlichen und privaten Verlagsjournalismus einen Beitrag zur Medienvielfalt. Er ist frei von kommerziellen Interessen, sucht die Nähe zu seinen Nutzer*innen und agiert innovativ und lösungsorientiert. Der Report gibt erstmals einen Überblick über die Akteur*innen des gemeinnützigen Journalismus im deutschsprachigen Raum, er enthält Tipps für potenzielle Förderer*innen und nennt Empfehlungen für eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts.
Um den gemeinnützigen Journalismus zu stärken und einen Einstieg in das Themenfeld zu bieten, haben wir gemeinsam mit der Schöpflin Stiftung, Luminate und Phineo den Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ initiiert. Er ist frei verfügbar und kann per E-Mail vorbestellt werden.

Förderzeitraum 2019 bis 2020
Fördersumme 30.000 Euro
Webseite gemeinnuetziger-journalismus.de