Stärkung des unabhängigen, gemeinwohlorientierten Journalismus

Fonds Independent Public Interest Journalism in Europe

© Civitates

Der von Civitates initiierte Fonds stärkt den unabhängigen, gemeinwohlorientierten Journalismus auf europäischer Ebene.

Unabhängiger Journalismus steht zunehmend unter Druck. Europaweit kämpfen journalistische Organisationen mit schwindendem Vertrauen, mit Einschränungen im Bereich der Pressefreiheit und mit erodierenden Geschäftsmodellen.

Aus diesem Grund haben sich unter dem Dach der philanthropischen Initiative Civitates mehrere europäische Stiftungen zusammengeschlossen, um mit dem Fonds „Independent Public Interest Journalism in Europe“ journalistische Organisationen zu stärken.

Im Fokus stehen Akteure, die unter schwierigen politischen und ökonomischen Verhältnissen agieren und dabei hohe Risiken eingehen. Sie müssen entweder gemeinnützig sein oder über eine Eigentümerstruktur verfügen, die garantiert, dass Gewinne in die Organisation reinvestiert werden.

Die Projektpartner*innen erhalten eine mehrjährige Kernfinanzierung und können auf diese Weise ihrer journalistischen Arbeit unabhängig nachgehen und nachhaltige Strukturen schaffen. Gleichzeitig geht es bei der Förderung auch um den Aufbau eines aktiven Netzwerkes, in dem sich die Akteure gegenseitig unterstützen und so den gemeinwohlorientierten Journalismus in Europa dauerhaft etablieren.

Die geförderten Organisationen sind:

Unabhängiger, gemeinwohlorientierter Journalismus ist essenziell für Demokratien. Er trägt zur Meinungsbildung und aktiven Teilnahme an demokratischen Prozessen bei, deckt Missstände auf und übt gleichzeitig eine Kontrollfunktion aus. Um den unabhängigen, gemeinwohlorientierten Journalismus zu stärken, beteiligen wir uns an dem Fonds.

Förderzeitraum2020-2022
Fördersumme75.000 Euro
Webseitecivitates-eu.org

Stärkung des gemeinnützigen Journalismus

Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“

© Phineo

Der Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ zeigt, welche Potenziale im gemeinnützigen Journalismus stecken, welchen Beitrag er für die Demokratie leistet und was es braucht, ihn im Mediensystem zu etablieren.

Seit Jahren steckt der Journalismus in der Krise: Traditionelle Einnahmequellen brechen weg, die Digitalisierung schafft Abhängigkeit und verlangt ständige Innovation, während die Medien um Glaubwürdigkeit und Vertrauen kämpfen.

Gerade jetzt inmitten der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig zuverlässige Informationen sind. Zudem ist erwiesen, dass dort, wo Journalismus Missstände nicht aufdecken kann, die Demokratie schwindet. Und doch steht der Journalismus vor einem Marktversagen.

Der Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ macht sich für eine dritte Säule im Mediensystem stark: Der gemeinnützige Journalismus hält der Krise Antworten entgegen und leistet als Ergänzung zum öffentlich-rechtlichen und privaten Verlagsjournalismus einen Beitrag zur Medienvielfalt. Er ist frei von kommerziellen Interessen, sucht die Nähe zu seinen Nutzer*innen und agiert innovativ und lösungsorientiert. Der Report gibt erstmals einen Überblick über die Akteur*innen des gemeinnützigen Journalismus im deutschsprachigen Raum, er enthält Tipps für potenzielle Förderer*innen und nennt Empfehlungen für eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts.

Um den gemeinnützigen Journalismus zu stärken und einen Einstieg in das Themenfeld zu bieten, haben wir gemeinsam mit der Schöpflin Stiftung, Luminate und Phineo den Report „Wozu Non-Profit-Journalismus?“ initiiert. Er steht kostenlos als Download zur Verfügung.

Vorgestellt wurde der Report am 29. September 2020 im Rahmen der Veranstaltung „Journalismus unter Druck: Geht’s Non-Profit besser?“.

Darin diskutierten wir gemeinsam mit

  • Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Elisabeth Niejahr, Publizistin und Geschäftsführerin Hertie-Stiftung
  • David Schraven, Geschäftsführer CORRECTIV
  • Prof. Sebastian Turner, Herausgeber Der Tagesspiegel

über die Potenziale des gemeinnützigen Journalismus. Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier:

Förderzeitraum2019 bis 2020
Fördersumme30.000 Euro
Webseitegemeinnuetziger-journalismus.de

Netzwerk für kollaborativen Lokaljournalismus

CORRECTIV.Lokal

© CORRECTIV

Mit CORRECTIV.Lokal hat das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV ein nationales Netzwerk für kollaborativen Lokaljournalismus geschaffen.

Der lokale Investigativjournalismus befindet sich in einer schwierigen Lage: Budget-und Stellenkürzungen sowie die disruptiven Veränderungen der Medienbranche führen dazu, dass aufwendige Rechercheprojekte oft auf der Strecke bleiben. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, hat CORRECTIV eine innovative journalistische Infrastruktur geschaffen: CORRECTIV.Lokal bietet Lokaljournalist*innen, Blogger*innen und Fachexpert*innen eine Plattform, um Informationen und Dokumente zu bestimmten Themen zusammenzutragen und stößt gleichzeitig Recherche- und Enthüllungsprojekte an, die sowohl von lokaler als auch nationaler Relevanz sind. Auf diese Weise entstehen Recherchen, die eine einzelne Lokalredaktion nicht leisten könnte und dennoch individuell veröffentlicht werden können.

CORRECTIV.Lokal bindet auch gezielt Bürger*innen in seine Arbeit ein. So

beispielsweise für das Projekt „Wem gehört Deutschland?“ zur Analyse städtischer Wohnungsmärkte. Nach der Pilotphase in Hamburg wurde die Recherche in fünf weiteren Städten umgesetzt – basierend auf der von CORRECTIV.Lokal gestellten redaktionellen Infrastruktur. Das Projekt wurde 2019 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Durch die multilokale Zusammenarbeit bündelt das Netzwerk Wissen und Ergebnisse, die strukturelle Missstände sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene sichtbar machen. Außerdem kann die Kollaboration die Qualität der kritischen Berichterstattung im Lokalen heben und das Projekt zu einer aufgeklärten Gesellschaft beitragen – diese innovativen Ansätze überzeugen. Deshalb fördern wir CORRECTIV.Lokal.

Förderzeitraum2018-2022
Fördersumme315.000 Euro
Webseitecorrectiv.org/correctiv-lokal

Investigate Europe

© Alexia Barakou
Auf europäischer Ebene strukturelle Missstände aufdecken: Investigate Europe bereichert die Berichterstattung mit Multiperspektivität und exzellenten Recherchen.

Investigate Europe ist ein paneuropäischer Rechercheverbund von neun Journalist*innen aus acht Ländern. Sie bearbeiten gemeinsam Themen, die in ganz Europa von politischer oder gesellschaftlicher Relevanz sind. Bislang waren das zum Beispiel Recherchen zu Europas Abhängigkeit von Microsoft, zur Kontrolle der europäischen Außengrenzen und zur Ausbeutung osteuropäischer Lkw-Fahrer. Die Rechercheergebnisse werden europaweit parallel in unterschiedlichen Medien und Sprachen veröffentlicht.

In einer globalisierten Welt werden Zusammenhänge immer komplexer, Krisen machen nicht an Ländergrenzen Halt.

Durch die unterschiedlichen nationalen Perspektiven kann Investigate Europe europarelevante Themen ganzheitlich betrachten und Zusammenhänge besser verständlich machen. Die kollaborative Arbeitsweise und das selbstgesteckte Ziel „einmal recherchieren, 28mal veröffentlichen“ stehen zudem modellhaft für eine zukunftsfähige grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Journalismus. Die inhaltliche Arbeit und das Experimentieren mit einem neuen Geschäftsmodell von Investigate Europe überzeugen uns – deshalb fördern wir das Projekt seit seiner Gründung.

Förderzeitraum2016-2021
Fördersumme90.000 Euro
Webseiteinvestigate-europe.eu

European Investigative Journalism Conference & Dataharvest

© Journalismfund.eu

Wissenstransfer und Kollaboration: Die Dataharvest-Konferenz vernetzt Journalist*innen und Programmier*innen aus ganz Europa.

Die „European Investigative Journalism Conference & Dataharvest“ ist das wichtigste europäische Zusammentreffen von Investigativ- und Datenjournalist*innen. Die jährlich in Belgien stattfindende Konferenz kombiniert theoretische Inputs mit praktischen Arbeits-Sessions. Die Themen reichen von Algorithmic Accountability Reporting über Informationsfreiheit bis hin zur Stärkung lokaljournalistischer Initiativen. Verschiedene Vernetzungsangebote ermöglichen es, länderübergreifende Kollaborationen direkt vor Ort zu initiieren.

Große Datenmengen verstehen und darstellen zu können, wird immer wichtiger für das Aufdecken von (internationalen) Verflechtungen

und politischen wie gesellschaftlichen Missständen.

Vor diesem Hintergrund schafft das praxisorientierte Programm der Dataharvest einen idealen Rahmen für den Wissenstransfer zwischen Programmierer*innen und Journalist*innen aus ganz Europa. Wir sind sicher: Der interdisziplinäre und internationale Erfahrungsaustausch stärkt den Investigativjournalismus nachhaltig – deshalb fördern wir die Dataharvest seit 2017.

Förderzeitraum2017-2021
Fördersumme68.000 Euro
Webseitedataharvest.eu

Wege in den Journalismus – ein Mentoringprogramm

Neue deutsche Medienmacher*innen

© Thomas Lobenwein

Mehr Vielfalt im Journalismus: Das Mentoringprogramm der Neuen deutschen Medienmacher*innen unterstützt Journalist*innen mit Einwanderungsgeschichte oder Fluchterfahrung beim Berufseinstieg.

Journalist*innen mit Migrationshintergrund sind immer noch eine Seltenheit in deutschen Redaktionen. Der Berufseinstieg ist für sie oft mit besonderen Hürden verbunden. Das Mentoringprogramm „Wege in den Journalismus“, später „Vielfalt stärken“, setzt hier an. Die Teilnehmenden werden von erfahrenen Kolleg*innen gecoacht, erhalten zahlreiche Weiterbildungsangebote und knüpfen durch Redaktionsbesuche und Projekte Kontakte zu renommierten Medienhäusern. Ziel des Programms ist es, im Anschluss möglichst viele Mentees in Volontariate oder Anstellungen zu vermitteln. 

Wir sind überzeugt: Eine möglichst große Vielfalt von Perspektiven ist essentiell für eine ausgewogene und möglichst vorurteilsfreie Berichterstattung – nicht erst seit Themen wie Migration und Integration wieder kontrovers diskutiert werden. Oft verhindern strukturelle Hürden, dass Journalist*innen mit Migrationsgeschichte ihr Wissen in Redaktionen einbringen können. Das Mentoringprogramm verfolgt einen umfassenden und nachhaltigen Ansatz, um diese Hürden abzubauen – deshalb unterstützen wir das Projekt.

Förderzeitraum2016-2022
Fördersumme32.000 Euro
Webseiteneuemedienmacher.de

Konferenz für neues digitales Erzählen

StoryDay

© Fabian Melber

Die Konferenz StoryDay bringt jedes Jahr Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Student*innen zusammen, die gemeinsam nach neuen Formen des digitalen Storytellings suchen.

Der moderne Journalismus profitiert von immer mehr digitalen Möglichkeiten. Doch mit diesen kommen auch Fragen auf: Was zeichnet eine gute Visual Story aus? Und wie finde ich die beste Art, meine Datenrecherchen zu visualisieren? Die Konferenz StoryDay – Neues. Digitales. Erzählen. greift diese und weitere Fragen zu den Erzähltechniken von morgen auf und lässt dabei Multimedia- und Datenjournalist*innen aus den führenden Redaktionen Deutschlands ihre besten Projekte präsentieren. Gleichzeitig berichten Wissenschaftler*innen von ihren Experimenten aus der Journalismus- und Wirkungsforschung. So bietet das Programm evidenzbasiertes Wissen für den Redaktionsalltag, für die nächste Recherche oder das nächste Seminar.

In Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und dem SPIEGEL gehen Medien-Expert*innen aus den führenden

Redaktionen in auf Daten-Rallye oder Live-Recherche. Ein wesentliches Ziel ist dabei die Vernetzung von Wirtschaft, digitalem Journalismus und Wissenschaft, unter anderem in den neuen Forschungsbereichen VR/AR-und Datenjournalismus.

Ob TikTok, Smart Speaker oder neue Formen des digitalen Storytellings: Technische Entwicklungen sind immer auch eine Chance für den Journalismus. Um diesen auch zukünftig als ein relevantes Medium zu erhalten, das den gesellschaftlichen Diskurs stärkt und die Nutzer*innen anspricht, sind Konferenzen wie der StoryDay ein geeignetes Mittel: das Event vernetzt die Journalist*innen und trägt zu einer Wissensvermittlung bei. Aus diesen Gründen wir fördern den StoryDay bereits zum dritten Mal und sind in diesem Jahr erstmalig Mitveranstalterin.

Förderzeitraum2019-2021
Fördersumme37.500 Euro
Webseitestoryday.de

Journalistisches Förderprojekt

#NETZWENDE-Award

© Nikolaus Urban

Zeit für radikales Umdenken: Der #NETZWENDE-Award zeichnet Projekte aus, die in Zeiten von Desinformation und Hassrede neue Wege für den Journalismus suchen und seine Glaubwürdigkeit im Netz aufrechterhalten.

Der 2017 ins Leben gerufene #NETZWENDE-Award sucht nach Alternativen: nach Medienprojekten, die mehr wollen als ein „Weiter so!“ und stattdessen Perspektiven, Prinzipien oder Technologien vorstellen, die einen entscheidenden Impuls für eine Neuausrichtung des Journalismus setzen. Ausgezeichnet werden Projekte, Initiativen und Start-Ups aus dem deutschsprachigen Raum, die beispielsweise Diversität in Redaktionen unterstützen, Recherchen unabhängig von Marktmechanismen ermöglichen oder einen Journalismus fördern, der auch unabhängig von Clickbait Aufmerksamkeit erlangt.

Gewinner im Jahr 2020 ist das lokaljournalistische Digitalangebot „Rund um Münster“, kurz RUMS. Die Redaktion beschäftigt sich mit den Entwicklungen in ihrer Stadt, beleuchtet diese kritisch und agiert vollständig werbefrei und unabhängig. Außerdem legt sie Wert auf den Austausch mit ihrer Community und schafft damit ein innovatives Medienangebot als Antwort auf die Krise im Lokaljournalismus.

Preisträger aus den Vorjahren sind Social Media Watschblog, MedWatch und RiffReporter.

Initiiert wurde der #NETZWENDE-Award vom Journalismus-Thinktank VOCER des Vereins für Medien- und Journalismuskritik, der sich damit für eine besser informierte digitale Gesellschaft und eine konstruktive Debattenkultur im Netz einsetzt: Journalismus soll seine Seriosität erhalten und Grundlage für politische Willensbildung bleiben. Denn inmitten der rasanten Entwicklung digitaler Inhalte und dem damit einhergehenden Aufflammen manipulativer Trends, ist das Verständnis der Kommunikationsstrukturen im Netz für eine differenzierte Perspektive unerlässlich geworden. Daher unterstützen wir den mit 10.000 Euro dotierten Award, der jährlich im Rahmen des VOCER Innovation Day im SPIEGEL-Gebäude verliehen wird. Neben dem SPIEGEL und uns sind die weiteren Kooperationspartner*innen der Initiative die August Schwingenstein Stiftung sowie die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Förderzeitraum2017-2021
Fördersumme30.000 Euro
Webseitenetzwende.com

Lösungsorientierter Wirtschaftsjournalismus

Flip – Gemeinsam bauen wir eine bessere Wirtschaft

© Flip

Die Medienmacher*innen von Flip gehen einen Schritt weiter als im herkömmlichen Wirtschaftsjournalismus: Sie decken Missstände nicht nur auf, sondern recherchieren auch Lösungen und zeigen, wie jede*r Einzelne zu einer besseren Wirtschaft beitragen kann.

Immer mehr Menschen wollen mit ihrem Konsumverhalten und ihrer Stimme etwas ändern. Oft aber wissen sie nicht, welche Angebote wirklich vertrauensvoll sind oder sie haben den Eindruck, dass ihr einzelnes Handeln wirkungslos bleibt.

Die Macher*innen von Flip glauben an eine andere Wirtschaft. Mit ihrem Angebot wenden sie sich an eine Community aus mündigen Verbraucher*innen, um deren Veränderungskraft hin zu einer besseren Wirtschaft zu bündeln.

In investigativen Recherchen zeigen sie Missstände auf und stellen gleichzeitig bestehende Alternativen oder eigene Lösungen vor. Dabei arbeiten sie unabhängig, transparent und legen Wert auf den Austausch mit ihrer Community.

Mit Flip greifen die Medienmacher*innen ein gesellschaftliches Bedürfnis auf und schaffen ein innovatives Format für Qualitätsjournalismus. Diesen Ansatz unterstützen wir und fördern deshalb Mitgründer Christian Salewski mit einem Innovationsstipendium zur Stärkung des Wirtschaftsjournalismus.

Förderzeitraum2020
Fördersumme10.000 Euro
Webseiteletsflip.de

Recherchen für die Gesellschaft

CORRECTIV

© CORRECTIV

Transparent und voller Experimentierfreude: Das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV stärkt aufwändigen, datengetriebenen Investigativjournalismus, teilt sein Wissen und bezieht das Publikum ein.

CORRECTIV ist das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Recherchiert wird zu Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Ziel ist es, Missstände aufzudecken und komplexe Zusammenhänge begreifbar zu machen.

In traditionellen Medien stehen immer weniger Ressourcen für langwierige und aufwändige Recherchen zur Verfügung. Damit Journalist*innen trotzdem ihre Wächterfunktion erfüllen können, braucht es neue und unabhängige Geschäftsmodelle.

CORRECTIV ist hauptsächlich spenden- und stiftungsfinanziert und steht für einen unabhängigen, datenorientierten, investigativen Journalismus, der die Bürger einbezieht, aufklärt und ausbildet. Zudem wird mit neuen Darstellungsformen experimentiert, um möglichst viele zu erreichen. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zu einer aufgeklärten Gesellschaft und zum Schutz einer lebendigen Demokratie – darum unterstützen wir CORRECTIV.

Förderzeitraum2014-2018
Fördersumme130.000 Euro
Webseitecorrectiv.org